Die Landschaft des Ebro-Delta hat eine große Persönlichkeit und einen für ganz Katalonien einzigartigen Charakter. Im Inneren finden wir Anpflanzungen von Gemüse und Obst sowie riesige Reisfelder, die mit den Jahreszeiten ihr Aussehen verändern.
Das Haus hat ein Informationszentrum und eine ornithologisches Museum. Hier kann man eine fast vollständige Sammlung der wichtigsten Vertreter der Fauna des Delta bestaunen.
Außerhalb des Hauses, auf der anderen Straßenseite, befindet sich ein Aussichtsturm. Von hier aus kann man einen weiten Blick auf die größte Lagune des Ebro-Deltas (Encanyissada) werfen.
Seine Hauptfunktion ist es, Neuankömmlinge in die eigentümliche
Welt des Delta einzuführen, ganz besonders in das Miteinander von natürlichen und menschlichen Aspekten seines Ökosystems.
Es besteht aus verschiedenen thematischen Teilen, welche in Form einer Route organisiert sind.
Es handelt sich hierbei mit 54ha um die kleinste Lagune im Ebro-Delta.
Die wichtigsten Elemente dieser Lagune sind die Küstenlagune, eine Salzwasser-Feuchtzone zwischen Strand und Lagune und eine feste Dünenbildung sowie die "Fangar Bahía" (Bucht), die wichtig für die
Überwinterung der Seevögel und das Fischen von Schalentieren durch den Menschen ist.
Es handelt sich hierbei um eine Halbinsel aus Sand. Über einen Weg aus gefestigtem Sand gelangt man hier zum Aussichtspunkt, "el Faro", oder zum nördlichen Ende der Halbinsel.
Außerdem können Sie die Bucht oder den "Puerto del Fangar" sehen, ein idealer Lebensraum für Weichtiere. Seien sich vorsichtig mit den Fata Morganas, die Ihnen den Eindruck vermitteln, es gebe Wasser mitten im "Fangar". Manchmal erscheint es sogar, als würden Autos im Wasser umherfahren. Aber das ist natürlich nicht wahr.
Es handelt sich hierbei um die größte Lagune des nördlichen (oberen) Delta.
Der Zugang ist derzeit auf den Aussichtspunkt und ein privates Observatorium beschränkt, welche man über eine Abzweigung der Landstraße von Deltebre und Riumar erreicht.
Vom Observatorium aus kann man außerhalb der Brutzeit, neben der aquatischen Fauna, auch den Rastplatz von Nachtreihern und Greifvögeln (u.a. Adler) sehen.
Zur Flussmündung des Ebro gehören die geschützten Gebiete "El Garxal", "Isla de San Antonio" und "Isla de Buda".
Der einzige Bereich der besucht werden kann, ist das linke Flussufer bis "El Garxal". Es handelt sich hier um eine Route von rund 2,5 km, die man am besten zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegt. Entlang des Weges befinden sich zahlreiche Aussichtspunkte und Informationstafeln.
Dieser "Fluss" ist eine alte Mündung des Ebro welche die Isla de Buda 3,5 km lang säumt, um dann schließlich am gleichnamigen Strand zu enden. Gegenüber befindet sich dann die Isla de Buda.
In dieser Gegend können Sie besonders gut Raubvögel, Entenvögel, Küstenvögel und Reiher, die sich zwischen Buda und La Alfacada bewegen, beobachten.
Diesen Ort kann man vom "Camino de Baladres" aus besuchen. Hierbei handelt es sich um eine asphaltierte Straße von etwa 3 km, die die Lagune im Osten umgibt. Den Rundgang über die Lagune kann man am Stück oder in zwei Abschnitten machen. Wir empfehlen, dies im Auto oder mit dem Fahrrad zu tun. Es handelt sich um eine Route voller natürlichen Reichtums, denn sie führt u.a. durch die sehr spezielle Umgebung der alten Salinen (Salzgärten zur Gewinnung von Salz). Innerhalb der Lagune kann man häufig Flamingos und viele Arten von Enten die speziell im Ebro-Delta heimisch sind, sehen.
Diese Halbinsel ist zum Teil Naturschutzgebiet. Der Zugang ist beschränkt.
Die Atmosphäre ist dort sehr interessant. In der "Bahia de los Alfaques" findet eine
große Zahl von Wasservögeln und Seevögeln während des Winters Unterschlupf. "El Trabucador" eignet sich, obwohl sich dieses Gebiet in der letzten Zeit sehr gewandelt hat, gut zur Vogelbeobachtung- sowohl in Richtung der offenen See als auch auf der Innenseite. Besondes interessant sind die Salinen, die noch in Betrieb sind. Hier kann man Salzflächen voll von Seevögeln sehen.
Sie ist die größte Lagune des Ebro-Delta.
Man kann die Lagune auf asphaltierten und nicht asphaltierten Wegen umrunden. Von der Straße "de la Rápita" im "Poble Nou del Delta" können Sie über die Lagune hinweg die älteste Fischereitradition von Katalonien namens "La Pantena en Forma de Embudo", beobachten.
Im Ebro-Delta gibt es etwa etwa 40 so genannte "Ullals", von denen 15 innerhalb der Grenzen des Parks und der Rest in Privatbesitz sind.
Es sie sind die einzigen Ansammlungen von Süßwasser im ganzen Delta.
Wir finden hier mehrere im Delta seltene Amphibienarten und es ist einer der wenigen Orte Kataloniens, in dem wir wie zufällig Wasserrosen finden können. Das Süßwasser der "Ullals" entstammt dem Grundwasser, welches wiederum aus dem Regen gespeist wird, der in den Bergen von Montsià und Els Ports fällt.
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